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Sägen

Sägen einfach erklärt: Alles, was du wissen musst

Für Holz- und Handwerksenthusiasten ist es essenziell, die Sprache des Handwerks zu verstehen. Beim Thema Sägen gibt es eine Vielzahl von Fachbegriffen, die helfen, die Werkzeuge und ihre Anwendungen besser zu verstehen. In diesem Artikel stellen wir dir die wichtigsten Begriffe vor, die deine Kenntnisse über Sägen erweitern, damit du vor dem Kauf die richtige Entscheidung treffen kannst. Wir gehen auf den grundlegenden Aufbau einer Säge ein und werfen im Anschlus einen Blick auf die Zähne einer Säge.

Grundlegende Begriffe der Sägeanatomie

Eine Säge mag auf den ersten Blick ein einfaches Werkzeug sein, doch jedes Detail ihrer Konstruktion ist entscheidend für ihre Funktion und Handhabung. Hier ist ein genauer Blick auf die wichtigsten Begrifflichkeiten:

Sägeblatt:
Das Sägeblatt ist das Herzstück der Säge und bestimmt maßgeblich deren Einsatzzweck. Es besteht in der Regel aus gehärtetem Stahl und trägt die Zähne, die für die Schneidleistung verantwortlich sind. Die Dicke, Flexibilität und Zahngeometrie des Sägeblatts beeinflussen die Art des Schnittes.

Rücken:
Der Rücken einer Säge ist meist verstärkt, insbesondere bei Feinsägen oder Rückensägen. Diese Verstärkung sorgt für Stabilität und verhindert, dass sich das Sägeblatt während des Schnittes verbiegt. Dadurch wird eine höhere Präzision erreicht, die vor allem bei feinen Tischlerarbeiten unerlässlich ist.

Zähne:
Die Zähne sind so konzipiert, dass sie entweder Fasern durchtrennen (bei Querschnitten) oder Fasern entlang der Maserung spalten (bei Längsschnitten). Auf die Zähne gehen wir später in diesem Artikel noch weiter ein.

Griff:
Der Griff dient nicht nur der Handhabung, sondern überträgt auch die gesamte Schnittkraft auf das Sägeblatt. Ein gut ausbalancierter Griff reduziert Ermüdung und ermöglicht eine genaue Führung.

 

Aufbau und Anatonmie einer Säge
Der Aufbau und Bestandteile einer Säge

Die Zähne der Säge verstehen

Die Zähne sind das Herzstück jeder Säge. Ihre Anzahl, Form und Anordnung bestimmen die Schneidfähigkeit und das Einsatzgebiet. Die Geometrie eines Zahns umfasst mehrere Aspekte, die die Schnittleistung beeinflussen:

  • Schnittwinkel: Der Winkel, in dem die Zahnspitzen ins Material greifen, beeinflusst die Aggressivität des Schnitts. Ein steiler Schnittwinkel ermöglicht schnelleres Arbeiten, kann aber zu rauen Schnitten führen.
  • Zahnbrust und Zahnrücken: Diese Bereiche bestimmen die Schneidkante und die Stabilität des Zahns. Gut geschärfte Zahnbrüste sorgen für weniger Widerstand beim Schneiden.
Die Zähne einer Säge einfach erklärt Infografik
Aufbau der Zähne einer Säge

Zahnanzahl und TPI (Teeth Per Inch)

Die Anzahl der Zähne pro Zoll (TPI) ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Sägen.

  • Wenige Zähne (niedrige TPI): Ideal für schnelle, grobe Schnitte, da die Zähne mehr Material abtragen können.
  • Viele Zähne (hohe TPI): Perfekt für feine und sehr präzise Schnitte mit glatten Oberflächen, z. B. beim Möbelbau.

In der Tabelle findest du weitere Werkstoffe und den passenden Grad der Zahnteilung der Säge.

Zahneinteilung Werkstoff
grob Holz, Aluminium, Kupfer
mittel Messing, Gusseisen
fein Stahlguss, Werkzeugstahl

Crosscut und Ripcut im Vergleich – welche Zahnung ist die richtige für mich?

Während mit dem Crosscut quer der Holzfasern geschnitten wird, wird beim Ripcut mit der Holzmaserung geschnitten. In der Tabelle findest du eine detaillierte Gegenüberstellung.

Säge Crosscut Ripcut Vergleich Infografik
Die Unterschiede von Crosscut und Ripcut
Merkmal Crosscut (Querholzschnitt) Ripcut (Längsholzschnitt)
Definition Schnitt quer zur Holzmaserung, bei dem die Fasern durchtrennt werden Schnitt entlang der Holzmaserung, bei dem die Fasern gespalten werden
Zahnausrichtung Zähne sind angewinkelt, um die Fasern wie mit einem Messer zu durchschneiden Zähne sind gerade und arbeiten wie ein Meißel, der die Fasern spaltet
Zahnform Kleine, scharfe Zähne für präzise und saubere Schnitte Große, aggressive Zähne für schnellen Materialabtrag
Schnittqualität Sauber und glatt, ideal für sichtbare Oberflächen Grober Schnitt, oft rau, geeignet für Konstruktionsarbeiten
Schwierigkeit des Schnitts Erfordert mehr Kraft, da viele Fasern durchtrennt werden müssen Weniger Kraftaufwand, da die Fasern entlang der Maserung gespalten werden
Beispielwerkzeuge Querschnittssägen, Feinsägen Rippsägen, Kreissägen mit Rissblatt
Typische Anwendungen Möbelbau, präzise Passschnitte für Verbindungen Auftrennen von Brettern, Herstellen von Balken
Zeitaufwand Langsamer, da der Schnitt feiner ist und mehr Widerstand leistet Schneller, da die Zähne aggressiver arbeiten
Faserauswirkung Fasern werden glatt durchtrennt, wodurch die Struktur sauber bleibt Fasern werden aufgerissen, was zu rauen Kanten führt

Fazit

Sägen sind vielseitige Werkzeuge und unverzichtbar für die Holzbearbeitung. Hochwertige Sägen aus Holz des englischen Traditionsunternehmens Thomas Flinn & Co. oder auch des jungen Start-ups Woxna findest du in unserem Online-Shop!

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